Werkraum für Schule mit 150 Kindern eingerichtet

Werkraum für Schule mit 150 Kindern eingerichtet

Seit 2011 arbeitet Aynimundo in der Primarschule „José Bernardo Alcedo“ im sehr armen Stadtteil Villa Maria del Triunfo. Anfänglich mit Nachmittagskursen für Kinder – inzwischen mit allen 6 Klassen im Turnus. Die Lehrer zeigen sehr grosses Interesse alternative, menschlichere Unterrichtsformen kennen und anwenden zu lernen. Die energische, initiative Direktorin hat das Programm „Aulas Democraticas“ von Aynimundo bereits zu ihrem Programm erklärt und verteidigt es gegenüber den Erziehungsbehörden. Sie unterstützt ihre Lehrkräfte wo sie kann: seit Kurzem gibt es in einer Ecke des Schulhofes kleine Beete mit Gemüse – ein „Schulgarten“ mitten in Staub und Sand. 

Die Infrastruktur dieser Schule ist unglaublich schlecht: fauler Beton, unstabile Fundamente, ein einsturzgefährdetes, leerstehendes Nebengebäude der Gemeinde  steht in unmittelbarer Nähe – . Das Abwassersystem ist undicht, die Sanitären Anlagen sind eine Zumutung. Die Schule befindet sich in einer Randzone, die eigentlich nicht bebaut werden dürfte, weil hier Starkstromleitungen durchführen. Das Zischen in den Drähten ist unüberhörbar und erfüllt die Luft mit unangenehmer Energie. Aber die Schule existiert !

 

 

Da der improvisierte Werkraum – ein ehemaliger Abstellraum – ebenfalls in sehr schlechtem Zustand war, hat Aynimundo 2012 beschlossen, diesen zu renovieren und am 26. Oktober konnte die „Aula de Arte“ feierlich eingeweiht  und der Schule übergeben werden. Der Werkraum ist hell und freundlich, an den 8 Tischen können 36  Kinder arbeiten. Mit den kleinen Hockern kann rasch ein Kreis gebildet werden oder Platz gemacht werden für Tanz -oder Theaterübungen.