trinkwasser

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Viele Armenviertel liegen auf dem hügeligen Wüstengürtel, der sich rund um die Metropole Lima legt. Hier ist Trinkwasser Mangelware und muss teuer gekauft werden. Das Wasser wird in Tankwagen hergebracht und in die Tonnen vor den Hütten der Familien gefüllt.

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Gute Qualität ist nicht immer garantiert, je nach Lieferant und Jahreszeit. Es kann vorkommen, dass im Hochsommer nicht genügend Tankwagen ankommen, da sich das Wasser einfacher an reiche Leute für ihre Gärten verkaufen lässt. In den Quartieren mit Trinkwasserversorgung kostet ein m3 Wasser 8 mal weniger als das Tankwasser in den Armenvierteln. Das bedeutet, dass arme Menschen nicht nur zu wenig und nicht immer sauberes Wasser bekommen, sondern auch noch viel mehr dafür bezahlen müssen!

Das Tonnenwasser muss vor dem Trinken auf dem Gasherd abgekocht werden. Das verursacht nochmals Kosten!

 

 

Aynimundo sucht seit einiger Zeit nach geeigneten Filtersystemen, die eine Aufbereitung von Trinkwasser ermöglichen. Versuche mit Sandfiltern haben sich nicht bewährt, da sie zu heikel in der Wartung sind. Zur Zeit bewährt sich ein Haushaltfilter der Marke „Filtron“aus Nicaragua. Aynimundo hat ihn während eines Jahres in drei Haushaltungen getestet, Laboruntersuchungen durchgeführt und empfiehlt dieses Produkt wo immer möglich. Die Idee, dass Hausfrauen damit ein Geschäft aufbauen und das Produkt weiter verkaufen könnten, hat sich noch nicht durchgesetzt. Aynimundo würde gerne die gemachten Erfahrungen weiter geben und eine solche Minifirma nach Kräften unterstützen.

 

 

"Filtron" ist ein feinporiger Keramikfilter, durch die Beschichtung mit kolloidalem Silber antibakteriell. Das Handling ist einfach, die Kosten niedrig (25.- CHF) und die Qualität des Wassers entspricht derjenigen in PET.