soziale integration

soziale integration

Kinder mit geistigen Behinderungen welche in Armenvierteln aufwachsen haben wenig Chancen auf Schulung und soziale Integration. Aynimundo entwickelte verschiedene Ideen zur Förderung und Hilfe. Einerseits durch Weiterbildung von Lehrkräften, die behinderte Kinder in ihren Regelklassen mitschulen müssen, ohne spezielle Ausbildungen zu bekommen. Begleitung im Unterricht, Mentorate und gemeinsames Erarbeiten von geeignetem Unterrichtsmaterial erwiesen sich als sehr hilfreich. Dieses Programm hat Aynimundo aus finanziellen Gründen nach 2 Jahren beendet. Zum Glück gibt es inzwischen vermehrt Kurse für Lehrpersonen von staatlicher Seite.



 

 

Aufklärungsarbeit für Eltern und freiwillige Sozialarbeiterinnen kann bewirken, dass Familien einen Weg finden, ihr behindertes Kind einzuschulen. Es gibt auch staatliche Sonderschulen, jedoch mit viel zu wenig Plätzen. Seit 4 Jahren arbeitet Aynimundo in einer Sonderschule mit: ein Team von Fachkräften fördert die Kinder mit Ergotherapie und unterstützt die Lehrkräfte in den Klassen. Ganz wichtig ist dabei auch der Einbezug der Eltern. Viele lernen einen neuen Umgang mit ihrem Kind, sie lernen es zu fördern anstatt es zu verhätscheln und sie entdecken sein Entwicklungspotential. Eltern mit einem behinderten Kind sind oft nicht nur hilflos, sondern fühlen sich schuldig und sind beschämt. Die Arbeit mit der Psychologin und den Therapeuten von Aynimundo hilft ihnen, ihre Situation besser zu meistern.

Aynimundo führt jedes Jahr während zwei Monaten an verschiedenen Orten Sommerschulen durch. Seit 4 Jahren werden auch behinderte Kinder aufgenommen und zusammen mit normal begabten Kindern unterrichtet. Gemeinsam wird Theater gespielt, wird Volkstanz einstudiert, werden Transparente und Masken hergestellt für den grossen öffentlichen Auftritt, der immer auch ein Motto trägt. Das ist gelebte Integration, mit welcher Aynimundo auch die Öffentlichkeit erreicht.

 

Aynimundo bietet auch Nachmittags-Workshops in Musik an. Diese sind bei behinderten Jugendlichen sehr beliebt und ein wichtiges Ventil für ihre Energien.

 

(mehr zur Therapie und Rehabilitation siehe separates Projekt THERAPIE)